Hallo Horsens!

Wir sind sechs Wirtschaftsinformatiker im dritten Semester und haben uns dazu entschlossen vier Wochen lang unser erstes Projekt im Ausland zu absolvieren. Unsere einzigartige Gruppe besteht aus Joe, André, Kim, Feli, Kaddy und Ulla. Die ersten Tage hier in Horsens, eine 60.000-Einwohner Stadt an der Ostküste Dänemarks, sind gezählt und mittlerweile haben wir uns gut eingelebt. Zeit, über die erste Woche zu berichten.

Angereist sind wir am Samstag mit zwei vollbepackten Autos, um auch hier mobil zu sein, denn die ÖVPN sind auf dem Land in Dänemark nicht sonderlich gut ausgebaut. Insgesamt waren wir mit einigen Stops fast 13 Stunden unterwegs, aber zum Glück mit gutem Wetter und nicht viel Stau, sodass unsere Gemüter keinen Grund hatten sich zu erhitzen. Alles in allem hat uns somit die Anreise nichts gekostet, außer zwei volle Tankladungen pro Auto.

Angekommen in unserer Ferienwohnung in Pøt Strandby, einer Sommerhausanlage etwa 20 Minuten mit dem Auto von Horsens entfernt, richteten wir uns erst einmal häuslich ein. Bald waren die Autos ausgeladen, alle Betten bezogen und die Spaghetti gekocht. Unsere Unterkunft hat drei Schlafzimmer mit jeweils zwei Betten, zwei Bäder, einen offenen Wohn- und Essbereich mit angrenzender Küche und einen Hems mit ebenfalls zwei Schlafplätzen.

Unser vielbenutztes Wohnzimmer

Am Sonntag wurde die Siedlung besichtigt und natürlich durfte auch der Besuch zum Strand nicht fehlen. Dieser ist etwa zehn Gehminuten von unserem gemütlichen Heim entfernt und wird fast täglich mit unserer Anwesenheit beglückt.

Unsere schönen Schuhe
Hallo Meer!

Montags durften wir dann in Horsens im VIA University College antreten und hatten das erste Treffen mit unserem dänischen Betreuer vor Ort, der uns lächelnd mit zwei Kannen Kaffee begrüßte. Hier haben wir gelernt, dass es sich lohnt, sich über die Parkbedingungen genaustens zu informieren, sonst kann es ziemlich teuer werden. Mindestgebühren für das Falschparken betragen in Dänemark nämlich schlappe 70€.

Das VIA University College ist eine sehr moderne, helle und international besuchte Hochschule, die uns von Anfang an freundlich empfangen hat. Mit der Rezeption direkt in der Eingangshalle hat man als überforderter Gaststudent sofort einen Ansprechpartner.

Die Mensa

Nach dem Meeting ging es für uns direkt in den nächsten Supermarkt, um uns mit allem Nötigen einzudecken. In Dänemark sind die Preise für Lebensmittel viel höher als in Deutschland, was uns an der Kasse erst einmal einen kleinen Schreck eingejagt hat. Positiv fanden wir jedoch die Tatsache, dass Lebensmittelläden hier auch sonntags geöffnet haben.

Die darauffolgenden Tage haben wir uns hauptsächlich von zu Hause aus mit dem Projekt beschäftigt. Wir hatten die Möglichkeit unser Projektthema selbst zu wählen und entschieden uns für die Entwicklung und Implementierung einer App zur Vereinfachung des WG-Lebens. Da wir alle noch nie eine eigene App selber entwickelt haben, freuen wir uns auf die Herausforderung!

Alles in allem ist Horsens eine Stadt mit sehr wechselhaftem Wetter. Doch der Wind lässt uns nie alleine. Nicht nur ein Mal war es der Fall, dass wir mit einem Regenschirm aus dem Haus gingen, drei Minuten später aber schon wieder unsere Sonnenbrille vermissten.

Diese Bild hier ist genau gleichzeitig entstanden wie das Nächste…
…nur nach einer 180 Grad Drehung

Wir sind gespannt, was uns die nächsten drei Wochen erwartet!

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