Auf zu den Subgermanen

Hi, we’re in Denmark. Let’s go.

Schön, dass wir uns entschieden haben ein Auslandsprojekt in Angriff zu nehmen. Creditpoints, Abstand vom Gewohnten, Abstand von den liebsten um das Gefühl der Wertschätzung und des „Vermissens“ zu reaktivieren und die Reiselust befriedigen. Was gibt es schöneres?

Nachdem wir uns 2 Wochen lang nicht einigen konnten um wieviel Uhr wir losfahren sollten, fiel der Hammer auf 12 Uhr Mitternacht.

Ich schlief nicht sonderlich viel weil mein restaurativ reaktionäres Organisationsvermögen die meiste Zeit in Anspruch nahm. Steffen, Ratze und Meike holten mich mit dem FH Vito ab, ich lud mein Krempel in den Wagen, verabschiedete mich herzlich von meiner Freundin und stieg ein.

An der FH gabelten wir Max auf und fuhren nach 3 Kippen und 2 Paulaner Spezi endlich los. Habe soeben 6 Zeilen zur Fahrtbeschreibung wieder gelöscht. Uninteressant. Sie war länger als gedacht – 14 std.

So – an der Grenze. Dänemark begrüßte uns mit 3 Sexshops und einer Tankstelle. Ziemlich Merkwürdig, doch wie der Volksmund sagt: „Andere Länder andere Sitten“; es ist hier nicht sonderlich tabuisiert.

Pøt (Pöt) Strandby heißt unser Feriendorf mit vermutlich 420 Häusern.
Unser Glück ist, dass wir ungefähr 2 Minuten Fußweg vom Meer entfernt sind. Unglaublich schön. Neben unserem tollen Haus ist ein Wald der uns Brennholz und frischen Sauerstoff zur Verfügung stellt; in ihm wohnt ein Uhu der uns bei der nächtlichen Zigarette seine für uns ungewohnten Laute entgegenschallt. Angekommen knallten die Kronkorken und wir spielten eine Runde Billard.
Das Wochenende war spaßig und flüssig, wie nicht anders zu erwarten in den Mittzwanzigern.
Doch da gibt’s ja noch etwas. Das Projekt.
Es war Montag 13:00 Uhr und wir fuhren in die VIA Uni zu Ole, unserem Betreuer.
Klasse Kerl. Sympathisch, perfektes british-english und eine sehr gelassene Ausstrahlung. Wir bekamen die erste Aufgabe; create a project description. Zur Aufgabe selbst, den Lebensmittelpreisen, und dem Auftraggeber wird im nächsten Blogeintrag geschrieben. Meine Blogging-defloration ist vollbracht.
(Bilder folgen)
Bis dann, Pfiatna gell
– Flo

Autor: Flo

Student im 5ten Semester Wirtschaftsinformatik. Ich zocke gerne, lese gerne gefragte klassische Lektüre und betreibe gerne Kampfsport. Ich hasse langweiligen smalltalk und vorkonfigurierte Bios. Fragt was ihr wollt :-) Servus.

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