Lappeenranta Woche 3

Linnansaari National Park

Am Dienstag fuhren wir mit einem Mietauto in den National Park. Der Weg dorthin führte von der Teerstraße über Schotterwege in Waldwege. Fernab menschlicher Zivilisation (Irgendwo im Nirgendwo) wartete unser Guide mit Kanus bereits auf uns. Während unserer sechstündigen Tour, sahen wir leider nicht wie erhofft, die Saimaa Robben, wurden dafür aber mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt.

Auf einer der Inseln im See Saimaa konnten wir einen Seeadler beobachten. Normalerweise sind Seeadler um diese Zeit bereits auf dem Weg nach Afrika in die Sonne.

Im Nationalpark gibt es Camping Stationen mit Holz und einer Feuerstelle, die regelmäßig gefüllt werden. So konnten wir an einer sonnigen Bucht mit frisch gehakten Holzscheiten unser Abendessen im Freien grillen.

Im Sonnenuntergang ging es dann gestärkt wieder zurück an unseren Startpunkt, von dem aus wir wieder über Feldwege zur Zivilisation gelangten.

Vyborg

Am Wochenende ging es über die russische Grenze. Mit einem Schiff fuhren wir über mehrere Kanäle zum Hafen von Vyborg. Nach einer akribischen Passkontrolle ging es ins Hotel und von dort aus in einen regnerischen Nachmittag. Mit Rubel ausgestattet besuchten wir das Vyborger Schloss und seinen Aussichtsturm.

Der Aufstieg in Aussichtsturm erwies sich als Adrenalinschub, denn die Treppe war ein verrostetes wackeliges Abenteuer.

Oben angekommen wurden wir jedoch mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Diese war leider nur von kurzer Dauer, da die Böen einen Regenschauer mit sich brachten.

Auch unser Projekt geht voran. Unsere Webseite wird immer detailreicher und inzwischen ist sie auch als progressive WebApp in Grundzügen verfügbar. Hier können wir inzwischen aufbereitete Daten als Reports anzeigen.

Woche 2 Moskau

„Wieso Russland?“ fragt uns Eleb ungläubig. Wir sitzen zu diesem Zeitpunkt mit Studenten der RUT in einer gemütlichen Bar und lernen uns gerade kennen. Eine interesante Frage, da sie wohl impliziert, dass es keine gute Entscheidung war nach Moskau zu kommen. Und tatsächlich ist Russland nicht das erste Land, das einem einfällt, wenn man nach einem Ort sucht, an dem man ein Auslandsprojekt durchführen kann. Dennoch denken wir nicht lange über die Antwort nach, da wir hier bereits Erfahrungen und Eindrücke gesammelt haben, die wir wohl zu Lebzeiten nicht mehr vergessen werden. Moskau die Stadt der Superlative, die Gastfreundschaft unserer russichen Freunde, Metro fahren durch den wohl schönsten Untergrund der Welt, fantastische Museen anschauen und „Wind of Change“ pfeifen während man die Moskwa Richtung Gorki Park entlangschlendert. Deshalb stellt sich eher die Frage: „Wie kann man Moskau nicht besuchen wollen?“

Seit unserem letzten Bericht ist einiges passiert. So viel sogar, dass wir einige Zeit gebraucht haben um alles zusammen zu sammeln um es jetzt hier teilen zu können.

Da waren zum Beispiel die Studenten der RUT, die uns Moskau auf ihre Art gezeigt haben und welche wir inzwischen Freunde nennen können. Der Spaziergang durch Moskaus Zentrum am Mittwoch war unvergesslich.

Dann wurde erstmal an dem Projekt weitergearbeitet. Wir sind sehr zufrieden bisher mit den Ergebnissen und haben großen Spaß an dem Projekt.

Drei Tage später treffen wir Anton. Er freut sich darauf uns an diesem besonderen Tag herumzuführen, denn es ist „Moscow Day“. Das 872te Jubiläum der Stadt wird groß gefeiert. Dafür wurde die zentrale „Tverskaya Street“ abgesperrt und ein großes Spektakel veranstaltet. Musik, Tanz, Verkleidung und vieles mehr gab es zu sehen.

Unser nächstes Ziel war der berühmte Gorki Park. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg und genossen den Trubel der Stadt. Da, wie schon oft gesagt, die Stadt sehr groß ist, ging bereits die Sonne unter als wir dort ankamen und tauchten den Park in ein romantisches Licht.

Um den Tag abzurunden bestiegen wir die Sperlingsberge auf deren Spitze die „Moscow State University“ trohnt. Von dort aus hatten wir die beste Sicht auf das Feuerwerk, welches den Tag beenden sollte.

Wir freuen uns auf weitere (fast) drei Wochen mit unseren neuen Freunden und einem spannenden Projekt.

Lappeenranta Woche 2

Der Feuchtigkeitssensor ist über den Arduino verbunden, eine Hardwareschnittstelle, die den Sensor mit dem Raspberry Pi verbindet. Auf diesem Minicomputer haben wir ein Programm erstellt, welches die Daten an die Azure Cloud sendet. Dort werden die Daten gespeichert, bis sie weiter genutzt werden. Das Projekt teilt sich in drei Hauptaufgaben, den IoT Teil, das Backend und das Frontend. Die Daten werden im Backend in die Datenbank gespeichert. Das Frontend dient dazu, eine Webseite darzustellen, auf der verschiedene Informationen mithilfe des Backends angezeigt werden können. Hier können Alarme und Informationen zu allen Pflanzen, die gespeichert sind, angesehen werden.

Die Stadt Lahti, bekannt für ihre Skisprungschanze, begrüßt uns mit windig, regnerischem Wetter. Die achtgrößte Stadt Finnlands liegt an einem schönen See direkt am Zentrum. Auch die Schanze liegt nahe dem Stadtkern.

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Universität, Pubs und Weltkulturerbe

Insgesamt soll unser 5 Wochen-Trip hier in Belfast jedoch nicht nur zum Land erkunden und entspannen sein, sondern auch zum Arbeiten und Forschen. Deshalb hatten wir inzwischen auch unsere ersten Treffen an der Ulster Universität, um Informationen über unser Projekt zu bekommen. Betreuer und Ansprechpartner für alle Fragen diesbezüglich ist Leo.

Von links: Mo7art, Artut, Dejan, Benjamin, Patrick
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Moskau erste Woche

Die erste Woche in Moskau ist vorbei und es wird Zeit einen Blick zurück zu werfen. Die letzten Tage waren lehrreich, spannend aber auch anstrengend. Der im letzten Bericht bereits genannte Abteilungsleiter hat uns mit Augenzwinkern gewarnt: „Ihr werdet viel lernen und wenig schlafen“. Er hat recht behalten da wir jede Sekunde in Moskau auskosten.

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Anreise und erste Woche in Belfast

Cheers, mate!

Unsere erste Woche in Nordirland ist schon vorbei und auch wenn das Land im Vergleich zu unseren Kollegen in Russland deutlich kleiner ist (1.871 Mio Einwohner), bietet das Land wirklich viel.
Unsere Gruppe besteht aus Benjamin, Artur, Dejan, Patrick und Lukas (alias Mozart)
Wir haben uns dazu entschieden einige Tage vor unserem Start in der Universität bereits nach Nordirland zu fliegen, um uns ein bisschen einzuleben und das Land zu erkunden. Aber zuerst
Zur Anreise:
Gestartet in München landen wir gute 2h später in Dublin, Irland. Geflogen sind wir mit Lufthansa, was bei guter Suche an manchen Tagen sogar billiger als Ryanair ist (ca. 120€ inkl. zusätzlichem Gepäck). Insgesamt alles sehr einfach und unkompliziert, auch wenn Lukas sich sein Sprunggelenk gebrochen hat und deswegen ein bisschen eingeschränkter ist.

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Lappeenranta Anreise

Flug und Ankunft

Am 25. August ging es für uns vier Wirtschaftsinformatikstudenten los zum Münchner Flughafen. Zwei weitere werden sich am Montag auf denselben Weg machen. Statt um 12 Uhr ging es erst mit einer Stunde Verspätung los. Die zwei Stunden Flug nach Helsinki gingen auch dank des Ausblicks aber schnell vorbei.

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Moskau Ankunft

Am 26.08.2019 stiegen wir, das sind Jan, Stefan, Andi und Jonathan, in den Flieger in München. Das Ziel: Moskau! Nach drei Stunden Flug landen wir in unserem 1.960,69 km entfernten Ziel. Freudig werden wir von unserem Betreuer Anton von der Russian University of Transport (RUT) begrüßt. Mit dabei auch Kristina eine Studentin Anton’s. Nach kurzer Begrüßung ab mit dem Zug Richtung Zentrum, Universität ausfindig machen, und ein „traditionelles“ Abendessen bei KFC. Abends fallen wir erschöpft ins Bett und freuen uns auf den nächsten Tag.

Am zweiten Tag wird es konkreter. Nach einer kurzen Besichtigung des RUT Campus geht es zu einem freundlichen Meeting mit dem zuständigen Abteilungsleiter. Dieser empfiehlt uns die Moskauer Metro zusammen mit Anton anzuschauen. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen also stürzen wir uns in den Moskauer Untergrund. Auf dem Weg beweist Anton seine umfassende Kentniss zur Metro und füttert uns mit vielen interessanten Informationen zu den Stationen die wir durchfahren.

Nächste Station das Bussines Viertel. Wir stehen vor gigantischen Wolkenkratzern und machen große Augen. Langsam wird uns bewusst wie riesig diese 12 Millionen Menschen Metropole ist.

Morgen geht es endlich mit unserem Projekt los! Wir freuen uns auf eine Zeit voller lehreicher Lektionen und bleibenden Eindrücken.

Abschlussbericht Belfast – oder wie viel Spaß kann man in 4 Wochen eigentlich haben?

Unsere Zeit in Nordirland ist vorbei und ich denke ich spreche für uns alle wenn ich sage, dass wir doch ein wenig traurig darüber sind.

Am Donnerstag fand unsere Abschlusspräsentation statt und sowohl Leo als auch alle eingeladenen Zuhörer schienen sehr zufrieden und beeindruckt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich sehr stolz darauf bin was wir in den letzten 3,5 Wochen aus dem Boden gestampft haben. Wer genaueres über unsere Arbeit in Erfahrung bringen möchte, den verweise ich auf unsere Website www.whoislive.de . Hier soll es nun abschließend allgemein um unsere Zeit in Irland gehen und wie wir das Leben und Zusammenarbeiten hier empfunden haben.

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Dritte Woche Irland: Sonnige Tage, Irish Dance Sessions und ….

NEUROWHO ist die Software, die wir innerhalb der letzten 3 Wochen aus dem Boden gestampft haben. Sie dient zur Aufzeichnung und Verarbeitung von EEG Daten.

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