Outstanding Time in Belfast

Blick über Belfast und das Meer

Anreise und Unterkunft:

Am 7ten Februar war es für uns soweit. Wir sollten nach Belfast fliegen. Ein kleines Team aus drei Leuten (Marian, Theresa und Mele), absolut überschaubar. Nur streikte genau an diesem Tag, nur an diesem Tag, die Lufthansa. So hätten zwei von uns anstatt einen Direktflug von München nach Dublin zu nehmen, alternativ über Amsterdam, London nach Dublin fliegen können. Was uns zu wild und zu knapp war. Also reisten wir einen Tag später an, und Marian hatte eine Nacht alleine in der Unterkunft, welche sich als etwas schäbiger herausstellte, als es auf den Fotos ersichtlich war. Wacklige Möbel, dreckiges Geschirr und chlorhaltiges, mal kaltes oder warmes Wasser aus dem leckenden Wasserhahn. Eine kalte Nacht für Marian, da die Heizung nicht funktionierte und er auch kein warmes Wasser zur Verfügung hatte. Vieles in und an der Wohnung war einfach ein Erlebnis für sich. Und bei jedem Mängel, den wir fanden, lachten wir nur noch ironisch und nickten es mit einem „natürlich“ ab. Dennoch fühlten wir uns wohl in der Wohnung, die für die nächsten Wochen unser Zuhause sein sollte.

Das Team

Projekt – „What’s PUB in?“:

Unsere Projektidee stand schon einige Wochen zuvor fest, ein Pub-Quiz, wobei die Fragen AI generiert werden. Wir trafen uns mit unserem Projektleiter George Moore im Belfast Campus der Ulster University. Einem Gebäudekomplex aus vier großen Bauten, mit bis zu 11 Stockwerken und einem outstanding Blick über die Stadt, kein Vergleich zum Campus am roten Tor. Dort schafften wir es auch uns einmal einzusperren, da wir im falschen Gebäuden den Lift nach unten nahmen und dieser kein zurück hatte. Nur die Security konnte uns retten.

Das Schild hätte man sehen müssen
Block BA und BB der Ulster University

Zum Einlass aber brauchten wir Access Karten, die wir nach ewigem hin und her mailen mit Mr Moore zur Hälfte unseres Aufenthaltes erhalten haben. Zu dem Zeitpunkt waren wir schon voll im Projekt. Unser Alltag bestand daraus gemeinsam in der Wohnung oder in der Universität zu sitzen und zu coden. Zu Beginn hatten wir das Gefühl zu viel vorzuhaben, allerdings kamen wir so gut voran, dass wir Richtung Mitte vom Projekt schon über Erweiterungen nachdachten. In unserer Web-App kann man Multiple-Choice Fragen erstellen lassen, bearbeiten und mit einem Bild erweitern, und diese dann beantworten lassen von den Mitspielenden. 

Start-Page
Ranking-Page

Freizeit:

Selbstverständlich waren wir auch in unserer Freizeit nicht untätig. Im Prinzip ließen wir keinen Pub aus. Tauchten ein ins Nachtleben, ob es nun The thirsty goat, Kelly‘s Cellars, das Kremlin, die Union Bar, in der es Dragshows gab, oder das Metal-Konzert der Band Alestorm war, wir waren überall zu finden.

Metalkonzert

Oft hörten wir einen von uns sagen, „aber diesmal nur ein Bier“, bis wir Stunden später ein Taxi rufen mussten (die pinken Busse hören um 11 Uhr auf zu fahren), nachdem wir noch im Pub die kanadischen Schiffsarbeiter kennenlernen durften, die vor Ort einen Öltanker reparierten. Man ist ja nur einmal in Belfast, das muss man schon auskosten. Zur Erinnerung wurden einige Souvenirs gekauft. Gemalte Bilder der H&W Krähne, Kühlschrankmagenten der Titanic, neue Kopfbedeckungen und ein neues outstanding Tattoo, all das musste mit. Die Natur hat uns ebenfalls extrem beeindruckt. Ziemlich zum Beginn unserer Reise nahmen wir an der Giant’s Causeway und Game of Thrones – Tour teil. Einen Tag ging es mit dem Bus die Antrim Coast entlang. Dabei durften wir einige Drehorte, der Serie, wie die Dark Hedges oder die Treppe an der Arya Stark aus dem Wasser kommt, begutachten.

Wir an den „Dark Hedges“
Treppe von Arya

Ein Besuch in der Bushmills Destillerie mit Whiskeyprobe und eine Wanderung zum Giant’s Causeway waren dort ebenfalls beinhaltet. Ein anstrengender aber wundervoller Tag, den wir erleben durften. Zu den Highlights unserer Zeit in Belfast zählten auch ein Dudelsackwettbewerb, das Crumlin Road Goal, was ein Gefängnis war, und das Falafel Fresh, wo es die besten Falafelwraps der Stadt gibt. Wir verliebten uns zudem in die Serie „Great British Menu“ und hoffen immernoch, dass Kirk gewinnt und entwickelten jede Menge neue Insider zusammen. Versuchten Rugby im Pub zu schauen, wussten allerdings nicht wie groß der Andrang sein würde und versäumten es zu reservieren.

Belfast by night
Belfast Castle

Schluss endlich lässt sich zusammen fassen, dass für jeden von uns diese Reise eine einzigartige Erfahrung war, mit einer Menge an Erinnerungen und wir empfehlen jedem, ob nun im Studium oder privat, einmal nach Belfast zu reisen und einzutauchen in die einmalige Pub-Kultur, die Menschen zu erleben und die Küste zu sehen. Wir würden es jederzeit wieder tun, auch wenn Marians Koffer in London hängenblieb bei der Rückreise.

Giant’s Causeway

Kurzprojekt in Lappeenranta – Erste Eindrücke

Von Lucas Kutman, Lesezeit: 6 Minuten

Wir, Emanuel, Leon , Umar und Lucas sind in den Südosten Finnlands gereist, um hier unser Kurzprojekt an der LAB University of Applied Sciences in Lappeenranta zu absolvieren. Wir studieren zusammen International Information Systems im fünften Semester.

Mit diesem Blog möchte ich Euch unser Projekt, die Stadt Lappeenranta mit ihrer schönen Umgebung sowie unsere persönlichen Erfahrungen in dieser Zeit etwas näher bringen.

Vorbereitung

Bevor wir nach Finnland gereist sind, sahen unsere Erwartungen an die fünf Wochen wie folgt aus:

  • Projektarbeit
  • Angeln gehen
  • Saunieren
  • Feiern
  • Anschließend Privatinsolvenz anmelden

„Der Barkeeper hat mir grad 27,60€ für vier Tequila-Shots abgerechnet, ich hab echt keinen Bock mehr“.

Lucas Kutman, bald im Dispo

Aber dazu später mehr.

Anreise

Um nach Lappeenranta zu reisen, eignet sich das Flugzeug am besten. Lappeenranta hat zwar einen eigenen Flughafen, der ist aber ziemlich für die Tonne (die einzige Verbindung ist Bergamo) und somit mussten wir zwangsweise erst nach Helsinki fliegen.

Von dort haben wir dann den Regionalzug nach Lappeenranta genommen und nach ungefähr 2,5h Fahrzeit hatten wir unser Ziel erreicht.

In Lappeenranta angekommen, haben wir feststellen müssen, dass es lediglich Busse als öffentliches Verkehrsmittel gibt (und die Stadt, wie zu erwarten, wirklich nicht riesig ist), das Netz ist jedoch akzeptabel ausgebaut und Busse fahren unter der Woche im 30-Minuten-Takt zwischen Campus und Innenstadt.

Die Stadt

Lappeenranta liegt am See Saimaa, Finnlands größtem See. Die Stadt ist sehr überschaubar und besitzt einen netten Hafen, der sich toll für einen Spaziergang eignet. Ungefähr 72000 Menschen leben hier.

Blick auf den Hafen von Lappeenranta

Die Hauptsehenswürdigkeit von Lappeenranta sind verschiedene Sandskulpturen und -burgen in der Nähe des Hafens. Der Eintritt hierzu ist frei.

Sandskulpturen in Lappeenranta

Es gibt verschiedene Sportclubs (u.a. Fußball, Rugby) – welche bereits an Tag 2 versucht haben uns anzuwerben (erfolglos) – sowie alle weiteren Annehmlichkeiten, die eine Kleinstadt braucht .

Die Preise waren wie zu erwarten ziemlich teuer. Vor dem Besuch im Supermarkt oder im Dönerladen empfiehlt sich also ein Check beim Kardiologen, um einen Herzinfarkt vor dem Einkaufsregal oder Drehspiess zu vermeiden (Döner 9,50€). Wenn man versucht günstig einzukaufen und viel selbst kocht, kommt der Studentengeldbeutel dennoch einigermaßen gut davon.

„War ne‘ solide 7.5/10“

Emanuel Höfling, nimmt das finanzielle Risiko auf sich und testet den 9,50€ Döner

Als wir ankamen, gab es am Hafen ein großes Fest und es waren wirklich viele Zuschauer vor Ort.

„So viel wie heute ist in der Stadt das ganze Jahr nicht los“ meinte ein Einwohner zu uns. Und er hatte recht, sonst war auch nicht allzu viel los.

Normalerweise sollen in der Stadt auch etliche russische Touristen sein, welche aufgrund des Krieges jedoch ausbleiben. Man merkt, die Stadt lebt von den Studenten: Diese machen ca. 10 % der Bevölkerung aus, was sich auch auf den Straßen widerspiegelt.

Für mehr Infos zur Stadt:

Die Unterkunft

„Geil, hier steht unser Wohnheim hat sogar ne Sauna.“

Lucas Kutman, einen Monat vor Anreise

Das Wohnheim hatte keine Sauna.

Und auch kaum Einrichtung. Die Stimmung war also dementsprechend im Keller.

„Wir hätten das AirBnB nehmen sollen“

Leon Westermeir, zurecht etwas sauer

Einer der ersten Wege ging also in den Prisma (Einkaufszentrum) um sich eine Matratze zu kaufen. Jedoch waren wir nicht die einzigen Austauschstudierenden mit diesem Vorhaben, weshalb man sich mit weiteren Erasmus Studenten um die letzten 7cm-dicken Matratzen und Topper prügeln musste.

Internet gab es auch noch keines, jedoch einen LAN-Anschluss und wir konnten unsere Laptops als WLAN-Router zweckentfremden.

Nach zwei Tagen hatten wir dann alles Lebensnotwendige (Geschirr, halbwegs komfortables Bett, eine Packung 26×0,33l Bierdosen) beisammen und die Wohnung war nicht mehr ganz so kahl. Nachdem ich mich dann auch noch einen Tag lang aus der Wohnung gesperrt hatte, waren die Weichen für ein erfolgreiches Projekt gestellt und die erste Projektwoche konnte losgehen.

Immerhin war unser Wohnheim in der Nähe eines Waldes gelegen und wir hatten eine ganz nette Aussicht aus den Zimmern.

Die Universität

Blick auf das Campusgelände

Die Universität liegt gleich in der Nähe des Wohnheims (drei Stationen mit dem Bus) und direkt neben dem See. Der Komplex ist ziemlich groß, da dieser aus zwei Universitäten besteht, der LAB University of Applied Sciences und der LUT University.

Als wir am 28.08.2023 das erste Mal zur LAB gefahren sind, um unseren Projektleiter zu treffen, starteten ebenfalls die Erstsemester der beiden Universitäten und auf dem Campus war viel geboten, u.a. Bungee-Jumping und verschiedene Events.

Bereits am ersten Tag in der Stadt haben wir uns gewundert, warum so viele junge Leute komische bunte Anzüge mit Aufnähern tragen. Nachdem wir etwas tiefer recherchiert haben, fanden wir heraus, dass es hier unter den Studierenden sogenannte „Gilden“ gibt.

Welcher Gilde man zugehört hängt vom Studiengang ab. Besucht man dann bestimmte Partys oder Events, erhält man Aufnäher, die man sich dann an die Anzüge nähen kann. Da wir nur vier Wochen hier sind, erhalten wir leider keinen Anzug. Wir versuchen aber trotzdem so viele Aufnäher wie möglich zu sammeln ;).

Wir bekamen einen kurzen Campus-Rundgang, der in der Mensa endete. Hier kann man echt nicht meckern – 5,50€ für ein All-You-Can-Eat Buffet ließen wir uns nicht zweimal sagen.

Ein weiterer Pluspunkt: Es gibt in der Universität ein voll ausgestattetes Fitnessstudio, welches wir fast die komplette Zeit, in der wir hier sind, kostenlos benutzen dürfen.

Unser Projekt

Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und wir haben noch nicht allzu viele Informationen von unserem Projektleiter erhalten. Prinzipiell geht es darum, einem lokalen Unternehmen dabei zu helfen, eines ihrer Produkte, in diesem Fall ein Widget für Internetseiten, neu zu programmieren und mit verschiedenen weiteren Features, wie beispielsweise Künstliche Intelligenz, auszustatten und auf neuen Plattformen zu implementieren.

Hierzu weitere Informationen in Zukunft.

Partys und Nachtleben

Eins muss man den Studenten hier lassen – hier wird wirklich von Montag bis Freitag ein Programm auf die Beine gestellt. Jede Woche.

Ob Beachpartys oder Olympiaden – fast jeden Tag von Montag bis Freitag ist hier etwas geboten, immer mit abschließender Afterparty in einem der Clubs. Es gibt also mehr als genug möglichkeiten sich mit Studenten zu vernetzen und sich ein (oder zehn) Bier einzuverleiben.

Natürlich haben die Clubs der Innenstadt auch am Wochenende geöffnet. Die Getränke sind leider relativ teuer, für einen Shot zahlt man gerne mal 6 €+ (auf Studentenpartys), ein Longdrink kostet um die 11 Euro (und enthält leider gefühlt kaum Alkohol).

Pro: Es fahren alle 30 Minuten kostenlose Shuttlebusse vom Club in Richtung Campus, damit nach den Studentenpartys alle entspannt nach Hause kommen.

Kontra: Leider wird unserer Auffassung nach in den Clubs sehr oft finnische Musik gespielt, mit welchen man ohne die Sprache zu kennen leider relativ wenig anfangen kann. Dementsprechend: Killt etwas den Vibe.

Vorhaben

Wie sehen unsere nächsten Wochen aus?

Wir haben uns nach reichlicher Überlegung gestern im Supermarkt eine Angel gekauft. Im Laufe der Tage werden wir uns also Richtung See begeben und hoffentlich das erste Mittagessen fangen.

Ebenfalls planen wir einen Ausflug nach Helsinki sowie in den Nationalpark Koli. Diese werden voraussichtlich in den kommenden Wochenenden stattfinden.

Vielen Dank für’s Lesen bis hier und ich hoffe, es hat Euch gefallen. Der nächste Eintrag kommt im Laufe der nächsten Woche.

nähdään silloin (Bis dann!)

Växjö, Schweden

Auslandsprojekt Sept. 2023

Anreise

Für die ca. 1200 km lange Anreise von Augsburg nach Växjö entschieden wir uns aus mehreren Gründen für eine Reise mit Auto & Fähre.

Zum einen hat sich bei der Kostenfrage diese Kombination durchgesetzt, zum anderen war es uns durch die Autos möglich sehr mobil-, und unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln zu sein.

Diese Entscheidung stellte sich als goldrichtig heraus und kann allen Studenten die einen Aufenthalt hier planen empfohlen werden.

So ging es für uns, 7 Studenten, auf zwei Autos aufgeteilt, am Freitagabend los in Richtung Rostock, wo am nächsten Morgen unsere Fähre nach Trelleborg warten sollte.

Durch die Nachtfahrt hatten wir eine schnelle Anreise nach Rostock, ohne Berufsverkehr oder andere verkehrsstörende Faktoren.

Da der eingeplante Zeitpuffer nicht benötigt wurde, konnte nachts um 3 Uhr ein kurzer Ausflug zum Ostsee-Strand unternommen werden.

Anschließend stand ab ca. 7 Uhr die 6-stündige Überfahrt nach Trelleborg an.

Dort angekommen ließen wir uns es nicht nehmen, etwas Zeit im zu dem Zeitpunkt aufgrund eines Jahrmarkts sehr belebten Trelleborg zu verbringen und erste Eindrücke über die schwedische Gesellschaft und Atmosphäre zu bekommen.  

Nach einem 3-stündigen Aufenthalt und nachfolgender 3-stündiger Weiterfahrt kamen wir am Abend, knapp 24 Stunden nach Abreise in Augsburg endlich in unseren jeweiligen Häusern an.

Unterkunft

Da viele der zu buchenden „Airbnb’s“ auf eine Personenanzahl kleiner 7 ausgelegt sind, haben wir uns entschieden die Gruppe auf zwei Häuser aufzuteilen. Hierbei erlebten wir jeweils verschiedene Unterschiede.

Während die eine Gruppe im sehr modernen Haus im südlichen Stadtteil Teleborg, nahe der Universität untergebracht war, lebte der andere Teil im östlich der Stadt liegenden Dorf Notteryd, in einem klassisch rustikalen roten Seehaus. Die etwas alte und einfach Einrichtung wurden durch die tolle Lage am See und dem angrenzenden Wald wettgemacht. Das Flair und die Lage dieser Unterkunft erfüllten das typische Klischee und die Vorstellung eines Schwedenurlaubs.

Von beiden Unterkünften aus war in kleinem Umkreis in kürzester Zeit ein Supermarkt erreichbar, um notwendige Einkäufe zu tätigen.

Für Treffen mit unserem Professor Welf Löwe an der Universität nahmen wir gemeinsam den Weg zu Fuß von der nahegelegenen Unterkunft.

Kultur & Gesellschaft

Växjö ist ein eher kleines und ruhiges Städtchen mit einer schönen Fußgängerzone in der Innenstadt, in der es zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés gibt.

Nachtleben

Etwas enttäuscht stellte der zum Feiern motivierte Teil von uns bereits zu Beginn fest, dass das Nachtleben hier nicht in der gewohnten Vielfalt vorzufinden ist. Neben einer kleinen Anzahl an Bars suchte man fast vergebens nach einem Club, in welchem man die Woche in aller Gewohnheit ausklingen lassen kann.

Schließlich wurde man mit dem Sivans Studentpub, ein von Studenten für Studenten geführter Club auf dem Universitätsgelände, fündig.

Um Zutritt zu erhalten, war eine Anmeldung im universitätsinternen sozialen Netzwerk Hitract, sowie an zwei Studentenvereinigungen notwendig. Da die für ein Semester gültigen Mitgliedschaften kostenpflichtig sind, ist es sinnvoll diese bereits zu Beginn des Aufenthalts abzuschließen.

Die Kosten dafür belaufen sich insgesamt auf ca. 25 EUR, für jeden Eintritt in den Club sind schließlich etwa 3 EUR zu zahlen. Alkohol wird im Sivans zu studentenfreundlichen Preisen ausgeschenkt – Fassbier (0.4 L) für 3 EUR sowie Longdrinks für ca. 4.50 EUR.

Es war eine tolle Erfahrung in Austausch mit anderen Studenten aus Schweden zu kommen und ein kleiner Teil vom dortigen Campusleben zu werden.

Sport

Für Sportfans gibt es die Möglichkeit die Eishockey Spiele vom schwedischen Spitzenteam, den Växjö Lakers, zu besuchen. In unserem Fall besuchten wir die Vida Arena zum ersten Champions Hockey League Heimspiel der Saison gegen den amtierenden dänischen Meister, die Aalborg Pirates.

Ausgestattet mit Fanschals und Bier stand ein toller Abend und ein am Ende souveräner 5-2 Heimsieg zu Buche.

Anschließend hat unsere Gruppe eine wenig das Hockeyfieber heimgesucht, sodass wir die Lakers noch zu zwei Ligaheimspielen besuchten und von der Fankurve aus supporteten.

Städtereisen

Bereits in der ersten Woche versuchten wir gemeinsam die mit dem Projekt verbunden Arbeitszeiten so zu organisieren, dass gelegentlich Zeit für einen Ausflug in eine schwedische Großstadt blieb. Während es sich bei Växjö um ein kleines Städtchen ohne größere Sehenswürdigkeiten handelt, sollten andere Städte hier eine Vielzahl an Highlights bieten.

Malmö

Bereits am 1. Wochenende nach Projektstart starteten wir den ersten Ausflug nach Malmö.

Hier gab es eine sehr große Innenstadt, welche eine Kombination aus modernen Bauten und traditionellen Plätzen bietet.

Beim Besuch der Meeresküste konnte man die die mit knapp 8 km Länge, über dem Meer verlaufende Öresundbrücke (weltweit längste Schrägseilbrücke) sehen.

Stockholm

Unser nächster Städtetrip führte uns in Schwedens Hauptstadt nach Stockholm. Da Stockholm sehr groß ist, entschieden wir uns die Big City mit einem Hop-On Hop-Off Sightseeing Bus zu erkunden.

Zu den besonderen Highlights zählen das königliche Schloss, die malerische Altstadt, die vielen Parks sowie eine moderne Innenstadt mit Fußgängerzone.

Göteborg

Die dritte große Stadt, die wir in einem Tagesausflug besuchten, war Göteborg. Allerdings gab es hier gleich mehrere Gründe für uns, die Fahrt dorthin aufzunehmen. Teile von uns haben über das Starkstrom Team der Hochschule auf einem Formula Student Event in Ungarn Teile des Teams aus Göteborg kennengelernt und besuchten diese schließlich in deren Werkstatt.

Besonders schön ist in der Hafenstadt der Altstadtbezirk Haga, welcher der Stadt ein besonders historisches Bild verleiht.

Neben der schwedischen (Riesen-) Zimtschnecke, war es für Tierliebhaber möglich in einem Tierpark Elche & Pinguine zu sehen.

Fazit

Am Ende der Reise blicken wir auf eine sehr schöne und intensive Zeit zurück. Neben vielen Tagen an denen vom Aufstehen morgens bis tief in die Nacht am Projekt gearbeitet wurde, gab es eben auch immer wieder tolle Erlebnisse, in denen wir die Schönheit von Schweden und die Freundlichkeit und Offenheit der Gesellschaft kennenlernen durften.

Gerade im Bereich Projektführung konnten wir von unserem Professor Welf Löwe viel lernen und unser technisches Knowhow erweitern.

Von der Kanufahrt auf dem See, einem Fußballspiel mit verschiedenen lokalen Schulkindern, gemeinsamen Grillabenden oder dem gemeinsamen Fußmarsch zur Uni, haben wir uns im Laufe der Zeit immer mehr hier in Schweden eingelebt und wohlgefühlt.

Wer sich einer spannenden Herausforderung stellen möchte und zugleich schöne Landschaften erkunden möchte, können wir ein Auslandsprojekt in Schweden wärmstens empfehlen.

One more uni project

As soon as we arrived in Fredericia we knew that our adventure would be anything but usual. We decided to rent a car because our home was outside Horsens. A few days later we had our first Meeting with out tutuor in VIA University. The university was super modern and we loved the atmosphere. The university offers a lot for its students not only rooms for group study but also salsa classes and karaoke nights. There is a weekly party in VIA for example the traffic light party.

VIA University College

One of the musts are the beaches of Denmark. Our home was just a few minutes from Pøt Strandby beach, where only two of our brave members dared to swim. (Photo Patri und Oli). A few days after arriving in Denmark we celebrated the birthday of one of our youngest members by eating typical Danish food.

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Ankunft und erste Eindrücke

Nach ca. 13 Stunden Fahrt sind wir in unserem Haus bei Pøt Strandby angekommen.

Das Meer ist nur 5 Minuten zu Fuß entfernt – hier kann man entlang spazieren, frühstücken, joggen und mutige können baden gehen.

Die Corona Situation in Dänemark stellte sich sehr schnell als entspannt heraus. Wir konnten während des gesamten Aufenthaltes ohne Maske und Abstandsregeln einkaufen, essen und feiern gehen. Die Impfquote der Dänen beträgt zwischen 70-80%. Beim ausgehen muss man sich am Eingang mit dem QR-Code zum Impfnachweis einchecken.

Als Tagesausflug können wir vor allem Aarhus empfehlen. Von der Altstadt aus Richtung Hafen, einen Kaffee trinken und den Wakeboardern zusehen.

Die Innenstadt lädt zum spazieren gehen oder einkaufen ein. Eine kleine Gegend ist alt erhalten – ähnlich der Fuggerei in Augsburg – und kann gegen Eintritt besichtigt werden. Auch der botanische Garten ist bei gutem Wetter einen Besuch wert.

Eine bekanntes Restaurant in Aarhus wenn es um Pizzen geht ist „Frankies Pizza“, das uns mit pinken Bierbänken, Besteck und Rosa Pappkartons To Go in Erinnerung bleiben wird.

Horsens && Kopenhagen

Obwohl wir die meiste Zeit am Projekt arbeiten, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein bisschen das Land zu erkunden. Neben einem verregneten Nachmittag in unserem beschaulichen Horsens, gönnte sich ein Teil der Gruppe auch einen ganzen Tag in Kopenhagen. Da hatten wir erstaunlicherweise sehr gutes Wetter, was unser Bootsführer mehrfach betonte. Hier ein paar Eindrücke:

Der Hafen in Horsens
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Universität, Pubs und Weltkulturerbe

Insgesamt soll unser 5 Wochen-Trip hier in Belfast jedoch nicht nur zum Land erkunden und entspannen sein, sondern auch zum Arbeiten und Forschen. Deshalb hatten wir inzwischen auch unsere ersten Treffen an der Ulster Universität, um Informationen über unser Projekt zu bekommen. Betreuer und Ansprechpartner für alle Fragen diesbezüglich ist Leo.

Von links: Mo7art, Artut, Dejan, Benjamin, Patrick
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Belfast Ankunft und Unterkunft

Das Projekt haben wir (Tobi und Que Linh) zu zweit gestartet und haben nach einer Woche Unterstützung bekommen.

Mit Ryanair ging es Anfang September für uns günstig von Memmingen nach Dublin. Dort angekommen fahren Shuttle Busse nach Belfast City (ca 15€).In Belfast hatten wir Anfangs noch keine Unterkunft, da das organisieren von zu Hause für Wohnungen in der Stadt teilweise nicht ganz einfach ist.

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