Thailand 2026

Fünf Wochen in Bangkok arbeiten, studieren und gleichzeitig eine komplett neue Kultur kennenlernen: genau das durften wir; Eren, Ilja und Jasmin im Rahmen unseres Auslandsprojekts an der King Mongkut’s Institute of Technology Ladkrabang (KMITL) erleben.
Zwischen App-Entwicklung, Streetfood, Tempeln und schwüler Hitze haben wir nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch jede Menge Eindrücke gesammelt, die definitiv in Erinnerung bleiben werden.

Die Anreise – 17 Stunden unterwegs

Unsere Reise begann mit einem Flug von Deutschland nach Bangkok mit Air China über Peking. Insgesamt waren wir ungefähr 17 Stunden unterwegs – inklusive Aufenthalt und natürlich wenig Schlaf. Spätestens beim Aussteigen in Bangkok war dann klar: Wir sind wirklich auf der anderen Seite der Welt angekommen.
Der erste Eindruck? Warm. Sehr warm.

Unser Projekt: „Peerly“

Während unseres Aufenthalts arbeiteten wir an unserer mobilen App „Peerly“. Ziel der App ist es, Studierenden zu ermöglichen, neue Leute kennenzulernen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

Die Idee dahinter:
Nutzer:innen können auf einer Kartenansicht sehen, welche Aktivitäten in ihrer Umgebung stattfinden und sich direkt anschließen oder selbst etwas erstellen.

Gerade an großen Universitäten oder während eines Auslandssemesters kann es schwierig sein, neue Kontakte zu knüpfen – genau hier soll Peerly helfen.

Entwicklung mit React Native und Expo

Für die Entwicklung der App arbeiteten wir mit React Native und Expo. Die Kartenansicht wurde mithilfe von Apple Maps umgesetzt, da diese das zentrale Element der gesamten Anwendung darstellt.

Für uns alle war es die erste größere mobile App, die wir entwickelt haben. Dadurch mussten wir uns während des Projekts immer wieder in neue Technologien und Lösungsansätze einarbeiten. Genau das machte die Arbeit aber auch besonders spannend.
Außerdem motivierte uns die Tatsache, dass wir selbst genau so eine App nutzen würden.

Bevor die eigentliche Entwicklung begann, wurde das erste Design der App in Figma entworfen. Dadurch konnten wir früh überlegen, wie die Benutzeroberfläche aussehen soll und welche Funktionen besonders wichtig sind.

Fokus auf Aktivitäten und Kartenansicht

Der Hauptfokus der App liegt auf der interaktiven Kartenansicht. Dort können Nutzer:innen direkt sehen, welche Aktivitäten in ihrer Umgebung stattfinden.

Man kann: eigene Aktivitäten erstellen, bestehenden Aktivitäten beitreten und Aktivitäten nach verschiedenen Kriterien filtern.

Das Ziel war dabei, die App möglichst simpel und intuitiv zu gestalten. Nutzer:innen sollen ohne großen Aufwand passende Leute oder Aktivitäten finden können. Gerade die Hemmschwelle vor einem ersten Treffen wollten wir so gering wie möglich halten.

Chats, Freunde und Profile

Zusätzlich zur Kartenansicht entwickelten wir weitere soziale Funktionen für die App. Ein eigener Chat-Tab ermöglicht Privatchats zwischen Nutzer:innen, sowie Gruppenchats für einzelne Aktivitäten.

Dadurch können sich Teilnehmende direkt innerhalb der App austauschen und Treffen organisieren.

Außerdem gibt es eine Freunde-hinzufügen-Funktion, mit der Nutzer:innen Kontakte speichern und einfacher in Verbindung bleiben können.

Der dritte Hauptbereich der App ist das persönliche Profil. Dort können Nutzer:innen: ein Profilbild hochladen, etwas über sich erzählen und ihre selbst erstellten Aktivitäten einsehen.

Auch hier lag der Fokus bewusst auf einem klaren und unkomplizierten Design.

Moderation durch eine Admin-Rolle

Neben den normalen Nutzerfunktionen entwickelten wir zusätzlich eine Admin-Rolle für die App.
Diese dient dazu, unangemessene oder diskriminierende Aktivitäten zu moderieren.

Admins können sich mit speziellen Zugangsdaten anmelden und gemeldete Aktivitäten direkt überprüfen und löschen. Dadurch soll die Plattform sicher und angenehm für alle Nutzer:innen bleiben.

Zusammenarbeit mit der KMITL

Während der fünf Wochen wurden wir von unseren Betreuern Isara und Natthapong an der KMITL begleitet.
Wir hatten regelmäßige Meetings, in denen wir unseren aktuellen Fortschritt präsentiert haben. Anschließend bekamen wir Feedback, Verbesserungsvorschläge und neue Denkanstöße für die weitere Entwicklung der App.

Die Meetings waren insgesamt sehr offen und angenehm gestaltet. Besonders spannend war dabei zu sehen, wie unterschiedlich teilweise an Probleme herangegangen wird und welche Perspektiven unsere thailändischen Betreuer eingebracht haben.

Da der Campus eher außerhalb des Stadtzentrums liegt und die Anfahrt teilweise recht lang sein konnte, fanden einige Meetings auch online statt, was sehr flexibel und unkompliziert funktioniert hat.

Der Campus

Der Campus der KMITL war wahrscheinlich einer der größten Unterschiede zum Hochschulalltag in Deutschland.
Besonders auffällig waren die vielen Streetfood-Stände direkt auf dem Campusgelände. Dort gab es eine riesige Auswahl an frisch zubereitetem Essen: von Reisgerichten über Burger bis hin zu süßen, traditionellen Snacks und Getränken wie Milchtee oder friscch gepresste Säfte.

Und das Beste: Das Essen war nicht nur unglaublich lecker, sondern auch sehr günstig. Dadurch konnte man sich gleich mehrere Gerichte holen und sich somit durchprobieren.

Generell wirkte der Campus sehr lebendig und offen. Viele Studierende verbrachten ihre Zeit draußen, aßen gemeinsam oder lernten in den offenen Bereichen.

Freizeit und Kultur

Natürlich bestand unser Aufenthalt nicht nur aus Projektarbeit. Bangkok bietet unendlich viele Möglichkeiten, die Stadt und die Kultur kennenzulernen.

Zu unseren Highlights gehörten unter anderem:

  • Chatuchak-Markt
  • Floating Market
  • Chinatown
  • Bootsfahrten durch die Kanäle Bangkoks
  • beeindruckende Tempel
  • unzählige Shopping Malls
  • und natürlich: sehr viel gutes Essen
  • tägliche/nächtliche 7/11-Besuche

Besonders spannend war der Kontrast zwischen moderner Großstadt und traditioneller Kultur. Innerhalb weniger Minuten konnte man von riesigen Einkaufszentren zu historischen Tempelanlagen gelangen.

Unser Fazit

Das Auslandsprojekt in Bangkok war für uns eine einzigartige Erfahrung – sowohl fachlich als auch persönlich.
Die Kombination aus internationaler Zusammenarbeit, einem spannenden Softwareprojekt und dem Alltag in einer komplett anderen Kultur hat uns viele neue Eindrücke vermittelt.

Gerade der direkte Austausch mit Studierenden und Betreuern vor Ort hat gezeigt, wie wertvoll solche Projekte sein können. Gleichzeitig lernt man auch außerhalb der eigentlichen Projektarbeit unglaublich viel: neue Kultur, anderes Essen und auch ein Stück mehr Selbstständigkeit.

Für alle Studierenden, die überlegen, einen Auslandsaufenthalt zu machen:
Traut euch. Auch wenn die Organisation oder die lange Reise zunächst abschreckend wirken – die Erfahrungen, die man dabei sammelt, sind es definitiv wert.

Und für die, die immer noch nicht überzeugt sind, hier noch ein paar seehr gute Argumente:

Five Weeks Abroad

Vorbereitung

Einige Wochen vor unserer Abreise haben wir uns über Zoom getroffen, um Organisatorisches, wie Anfahrt und Unterkunft zu besprechen. Nach einer umfangreichen Recherche haben wir uns entschieden, mit dem Zug nach Horsens zu fahren und ein Ferienhaus in Juelsminde zu buchen. Dieses haben wir auf der Website von „Novasol“ gefunden und anschließend gebucht.

Anreise

Unsere Anreise begann am 05.02.2023 in der Frühe mit der Zugfahrt Richtung Hamburg und anschließend in Richtung Horsens. Am Bahnhof in Horsens wurden wir von einem Taxi abgeholt und direkt in die Unterkunft in Juelsminde gebracht. Die Anreise hat insgesamt ca. 10 Stunden gedauert und lief ohne größere Probleme ab. 

Wohnen und Unterbringung

Juelsminde ist ein versteckter Urlaubsort mit einem kleinen Hafen, wo sich viele Ferienhäuser befinden. Die größte und schönste Besonderheit des Ortes ist vermutlich das Meer und der Strand, der sich direkt an unserer Unterkunft befand. In der Umgebung von Juelsminde sind nur Notwendigkeiten, wie beispielsweise kleine Supermärkte, eine Apotheke und ein paar Restaurants vorhanden.

Unser Ferienhaus in Juelsminde

Der Hafen in Juelsminde

Verkehrsanbindung

Unsere Ferienwohnung in Juelsminde lag etwa 25km entfernt von der Universität in Horsens. Die kleine Hafenstadt verfügte zwar über keinen eigenen Bahnhof, aber es gab eine gute Busverbindung nach Horsens, die wir regelmäßig genutzt haben. Da unser Ferienhaus nur fünf Minuten von der Bushaltestelle entfernt war, mussten wir kein Auto mieten. Vom Bahnhof in Horsens konnte man auch nahezu alle größeren Städte in der Nähe erreichen.

VIA University College

In Horsens befindet sich die Universität, in der wir uns mit dem zuständigen Professor zur Besprechung unseres Projektes zweimal wöchentlich trafen. Bei diesen Treffen haben wir den aktuellen Stand des Projektes besprochen. Außerdem hat er uns Feedback zu den neuen Unterlagen gegeben, die wir ihm noch vor dem Meeting zugeschickt haben. Wir haben hauptsächlich in unserer Unterkunft an unserem Projekt gearbeitet.

Die Universität in Horsens

Freizeitaktivitäten und Städtereisen

Da Juelsminde sehr klein ist, gab es dort nicht viele Freizeitaktivitäten. Der Ort eignete sich gut, um dort die Ruhe zu genießen und erholsame Spaziergänge in der frischen Luft, sowohl morgens als auch abends zu machen. In unserer Freizeit hatten wir auch die Möglichkeit, andere Städte Dänemarks zu besuchen. Neben Horsens haben wir Städtereisen nach Vejle, Aahrus, Odense und Kopenhagen unternommen. Auf unseren Reisen waren wir vor Allem von der Architektur und den beeindruckenden Bauten fasziniert. Dazu zählen insbesondere die Gebäuden in Vejle und Aarhus, die sich direkt an dem Hafen befanden.

Vejle

Aahrus

Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, hat eine große Innenstadt mit vielen Geschäften und leckeren Bäckereien. Das Kunstmuseum „ARoS“  war auch auf jeden Fall einen Besuch Wert gewesen. Das Einkaufszentrum „Rosengardcentret“ in Odense eignete sich hauptsächlich gut zum Shoppen. Das Highlight unserer Reise war jedenfalls die Reise nach Kopenhagen. Sie ist nicht nur Dänemarks Hauptstadt, sondern auch gleichzeitig die größte Stadt. Kopenhagen hat eine große Innenstadt mit mehreren Einkaufszentren, einen großen Hafen und so viele Restaurants und Cafés, wie das Herz begehrt. 

Kopenhagen

Nyhavn ist ein besonderer Stadtteil. Ein Kanal der durchfließt wird von bunten Häusern auf beiden Seiten umrahmt. Dieser ist ein besonders beliebter Ort, um Fotos zu machen, Churros zu essen und sich in den vielen Cafés und Bars zu entspannen. Hier hat man auch die Möglichkeit, eine Kanalrundfahrt zu machen, um die Stadt genauer zu entdecken.

Nyhavn

Zu unseren unvergesslichen Erlebnissen zählt definitiv auch unser Tagesausflug nach Malmö. Von Kopenhagen aus erreichten wir mit dem Zug in nur 40 Minuten Schweden und verbrachten dort einen entspannten Tag, an dem wir auch sehenswerte Orte besuchen konnten.

Malmö – Schweden

Insgesamt kann gesagt werden, dass wir während unseres Auslandsaufenthaltes verschiedene Erfahrungen und schöne Erinnerungen sammeln konnten. Neben unserem Projekt haben wir eine neue Kultur kennengelernt, verschiedene Städte entdeckt und fünf unvergessliche Wochen in Dänemark verbracht.

Ein letztes Mal

Falls ihr unseren ersten Blogeintrag gelesen habt, erinnert ihr euch vielleicht an die Wassertemperatur vom Schwarzen Meer -> 6° Celsius hat die Website angezeigt. Das hat Flo und Kilian dennoch nicht davon abgehalten ihren ersehnten Badespaß zu bekommen. Also Badehose an, Schuhe aus und ab ins eiskalte Wasser.

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Horsens && Kopenhagen

Obwohl wir die meiste Zeit am Projekt arbeiten, haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein bisschen das Land zu erkunden. Neben einem verregneten Nachmittag in unserem beschaulichen Horsens, gönnte sich ein Teil der Gruppe auch einen ganzen Tag in Kopenhagen. Da hatten wir erstaunlicherweise sehr gutes Wetter, was unser Bootsführer mehrfach betonte. Hier ein paar Eindrücke:

Der Hafen in Horsens
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Wissenswertes für Odessa

Mmmh… „Heiße Schokolade“ steht auf der Karte im Kaffee. Bei dem kalten Wetter eigentlich genau das Richtige. Denk man… dass damit aber im wahrsten Sinne des Wortes heiße Schokolade gemeint ist, ist den Dreien dann aber auch erst bewusst geworden, als sie vor drei Espressotassen mit geschmolzener heißer Schokolade saßen. Naja, geschmeckt hat es trotzdem und wir sind um eine Sache schlauer geworden.

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Odessa Halbzeit

Ob zu Fuß und dem Auto, Bus und Bahn oder einfach mit dem Flugzeug, irgendwie kommt man immer an sein Ziel. Odessa, die Millionenstadt am Schwarzen Meer, war unser Ziel. Und um dort hin zu kommen, haben wir tatsächlich all diese Fortbewegungsmittel genutzt. Im Normalfall dauert eine Reise mit dem Flugzeug knapp 5 Stunden mit Umstieg, aber den Komfort haben nicht wir alle genossen. Einer unter uns hat sich in den Kopf gesetzt zu testen, wie lange es wohl dauert mit Flixbus und Nachtzug in die Ukraine zu fahren. Fazit: ca. 2400 km in knapp 40 Stunden inklusive Schneesturm in Kiew bis in den Süden ans Schwarze Meer.

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Universität, Pubs und Weltkulturerbe

Insgesamt soll unser 5 Wochen-Trip hier in Belfast jedoch nicht nur zum Land erkunden und entspannen sein, sondern auch zum Arbeiten und Forschen. Deshalb hatten wir inzwischen auch unsere ersten Treffen an der Ulster Universität, um Informationen über unser Projekt zu bekommen. Betreuer und Ansprechpartner für alle Fragen diesbezüglich ist Leo.

Von links: Mo7art, Artut, Dejan, Benjamin, Patrick
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Anreise und erste Woche in Belfast

Cheers, mate!

Unsere erste Woche in Nordirland ist schon vorbei und auch wenn das Land im Vergleich zu unseren Kollegen in Russland deutlich kleiner ist (1.871 Mio Einwohner), bietet das Land wirklich viel.
Unsere Gruppe besteht aus Benjamin, Artur, Dejan, Patrick und Lukas (alias Mozart)
Wir haben uns dazu entschieden einige Tage vor unserem Start in der Universität bereits nach Nordirland zu fliegen, um uns ein bisschen einzuleben und das Land zu erkunden. Aber zuerst
Zur Anreise:
Gestartet in München landen wir gute 2h später in Dublin, Irland. Geflogen sind wir mit Lufthansa, was bei guter Suche an manchen Tagen sogar billiger als Ryanair ist (ca. 120€ inkl. zusätzlichem Gepäck). Insgesamt alles sehr einfach und unkompliziert, auch wenn Lukas sich sein Sprunggelenk gebrochen hat und deswegen ein bisschen eingeschränkter ist.

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Erste Woche Ulster University Nordirland

Das Team: Wir, 6 Studenten aus dem Studiengang Informatik

Von links nach rechts: Tobi, Johannes, Roland, Caki, Marion, Fatih;

Zur Anreise:

Wir sind am Wochenende vor Projektstart angereist. Am günstigsten fliegt man über München oder Memmingen nach Dublin. Mit Ryanair zahlt man für Hin- und Rückflug inklusive 20 kg Gepäck etwa 130 Euro (eine Woche vor Abflug gebucht, wer schneller dran ist kann sicher noch mehr sparen), ein Teil von uns ist mit Lufthansa geflogen und hat mit 200 Euro für Hin- und Rückflug inklusive Gepäck auch einen guten Deal gemacht.

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