Altersgerechtes Feiern

Nach 2 Wochen in Schweden hat nun jeder internationale Student gefühlt 10 verschiedene Karten, die beim Eintritt in den zwei Clubs vorgezeigt werden müssen. LNU Card, ID, Nations Card, usw.

Växjö hat ein recht interessantes Nachtleben. Die Clubs machen um 22 Uhr auf, die Schweden sind um 21.30 Uhr vor dem Club und warten und die Deutschen machen sich um 23 Uhr gemütlich auf dem Weg. Unter der Woche machen die Lokale um 1 Uhr zu und am Wochenende um 2 Uhr – yippi yeah! 😀 Um wenigstens irgendetwas Positives daraus zu ziehen; Bei der kurzen Zeit kann doch nur gute Musik gespielt werden? Fehlgeschlagen! Es kommen Lieder vom Eurovision Song Contest oder anderes nicht tanzbares Zeug. Jedoch ein zweiter erfreulicher Punkt des frühen Schließens: Am nächsten Tag ist man fit! Zumindest wenn man auch nach Hause gehen würde. Denn dann kommen sie – die Afterpartys.

Um aber in einem Club überhaupt reinzukommen, muss die Schlange bewältigt werden. Die Schlange ist theoretisch betrachtet nicht lange. Aber die „Eintrittskontrolleure“ sind einfach langsam? Ich habe die Theorie, wenn die Schlange genauso lang wäre, wie vor dem Kesselhaus bei der SOP, könnte man ein Wochenende in der Warteschlange durchfeiern, bis jeder Mal im Club war. 😀 Ein Grund könnte, wie bereits am Anfang erwähnt, die tausend Karten sein. Die Clubs können nur Mitglieder der LNU reinlassen, da es somit eine geschlossene Gesellschaft ist. Das führt zu geringeren Auflagen des Clubs. Meist hat der Student die LNU Card auf dem Smartphone in einer App, die auch nicht immer einwandfrei funktioniert. Dazu kommt der Personalausweis und schließlich eine Nations Card, um noch einen Rabatt auf den Eintrittspreis zu bekommen.

Furtgehen lässt sich in Växjö nur mit einem gut getakteten Plan umsetzen. Um 19 Uhr treffen zum Vorglühen, um 22 Uhr anziehen damit man um 23 Uhr im Club ist, somit bekommt man wenigstens ein bisschen was von der Musik mit, um 2 Uhr nach Hause stapfen oder einen Platz für die Afterparty suchen und wenn die Pre- oder Afterparty noch bei einem selber war, dann ist erstmal aufräumen angesagt.

Da das Vorglühen so früh beginnt, gibt es meistens Pizza vom Lieblingsitaliener aus der Kühltheke!

Zusammengefasst lässt sich sagen: Växjö ist ganz nett, ich vermisse aber Augsburg in diesem Sinne schon sehr – Es ist einfach entspannter.

Natürlich ist der Text sehr ironisch geschrieben, aber sonst machts ja keinen Spaß 😀

Grüßle ins kalte Deutschland.

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