Endelave Halvmaraton

Deutschland belegt 3. Platz!Um 9.45 Uhr ging es los mit der Überfahrt der Fähre nach Endelave.

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Fährenfahrt

Die kleine Insel ist 17 km vom Festland entfernt und so kamen wir nach einer Stunde munter und voller Vorfreude dort an. Umgeben von ca 150 (also so ganz grob 163) anderen motivierten Läufern und Läuferinnen ging es dann um 11:35 Uhr für Tobi an den Start!

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Fanclub

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Um den bestmöglichen Start zu gewährleisten begab sich Tobi’s Supporter-Crew in Position und feuerten ihn mächtig an. Um auch den letzten Läufer wieder heile ins Ziel zu bekommen fuhren zwei fleißige Helferlein am Ende des Pulks mit dem Fahrrad nach.

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Überrundung einiger Läufer

Nun war es wichtig und das Ziel, Tobi so gut es geht zu unterstützen. Also… Ab zur Fahrradausleihe, rauf aufs Rad und ab ging es. Dank der sicheren Navigatorin Betzi fuhren wir quer Feld ein und bekamen ab Kilometer 7 unseren Läufer (und eine mega schöne Aussicht) das erste Mal zu Gesicht. Zu diesem Zeitpunkt lag er schon auf einem sehr guten Platz. Da Tobi noch in einer so guten Verfassung war, schlug er eine angebissene Banane und Wasser von uns aus.

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Da diese Passage (6 km Runde) zwei Mal absolviert werden musste warteten wir mit unseren Drahteseln. Wir schauten uns diese wunderschöne Gegend an und feuerten alle Läufer so gut es ging mit unseren Schildern und lauten Rufen, wie „Auf geht’s“ und „Weiter so“ an. (An dieser Stelle muss gesagt werden, dass die Dänen durchwegs ein sehr nettes Völkchen sind und sich mega gefreut haben;-))

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Nun gut soweit. Tobi kam das zweite Mal an uns vorbei und konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen. Da er nun auf sich ganz alleine gestellt war und kein anderer Läufer oder Helfer weit und breit zu sehen war, entschloss sich sein Team ihn kurzer Hand auf seinen noch fünf ausstehenden Kilometern so gut es ging zu supporten. Da er das Tempo noch ein Mal ordenlich angezogen hatte, war es selbst für die Begleitfahrzeuge noch eine sportliche Herausforderung. Wegen der nicht gut ausgeschilderten Strecke und Tobi’s bekanntermaßen nicht besonders gut ausgeprägtem Orientierungssinn, hatte er leider am Anfang ein paar Minuten verloren. Doch mit seiner wegweisenden Crew fand er am Ende den richtigen Weg ins Ziel.

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Läufer top fit, Begleitradlerinnen am Boden

Nach 1:29:36 h war es dann endlich so weit! Der von uns gestellte Läufer kam gut gelaunt nach mehr als 20 km ins Ziel. Er lief zwar nicht seine persönliche Bestzeit aber holte einen sehr sehr guten dritten Platz nach Deutschland.

Nach dem Lauf gab es ein gutes dänisches Buffet mit Brotzeit und Obst, und ein gemütliches Fleckchen zum ausruhen. Um 16.00 Uhr ging dann die Fähre nach Snaptun zurück.

Es war ein langer aber sehr gelungener Tag und wir freuen uns schon auf die nächste Woche 😉

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